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Vergebung

„Wahrheiten sind leicht zu verstehen, wenn man sie erst einmal entdeckt hat.
Die Schwierigkeit liegt darin, sie zu entdecken“
        Gallileo Gallilei

Können wir verstehen, dass wir in nur einem einzigen unendlichen Augenblick „das Jetzt“ erfahren.
„Das Jetzt“ in dem alles enthalten ist, die reale Welt und die spirituelle Welt sowie Tag und Nacht. Beides zusammen bildet einen ganzen Tag. Polaritäten wie Gut und Schlecht sind ebenfalls eine dieser  unterteilten Wahrheiten.
Normalerweise ist uns bewußt, dass wir selbst im erwachsenen Leben die Verantwortung für unser Tun und Handeln tragen und oftmals dafür auch gleich die entsprechende Resonanz oder Quittung  präsentiert bekommen. Dann ist uns Ursache und Wirkung schnell klar.
Manchmal haben wir eine kleine Pechsträhne und in einigen Bereichen erleben wir diese wiederholt. Dann heißt es:“ Ich habe einfach kein Glück,“ und wir tun es ab.
Solange wir so diese Anschauung im Kleinen vertreten, ist es leicht möglich, dass es uns noch öfter und massiver wiederfährt.
Sind wir jetzt bereit tiefer zu schauen und zu fühlen?

Die Psyche von uns Menschen ermöglicht uns selbst und andere auf vielen Ebenen wahrzunehmen.  

Dazu sollte der Begriff Psyche auch den Begriff Seele beinhalten, denn sie sind untrennbar miteinander verbunden.
Solange unser Körper sich im Gleichgewicht befindet und unsere inneren und äußeren Beziehungen im emotionalen Fluß, geht es uns
in der Regel gut und wir haben sicher nicht den Wunsch, viel daran
 zu ändern.

Was aber bedeutet es für einen  Menschen der traumatische Lebensumstände, schwerwiegende Verletzungen der Seele und großen Schmerz erfahren mußte?
So gibt es menschenunwürdige politische Systeme, ganz nah erinnert sich vielleicht die ältere Generation noch an die Kriegstraumen?
Doch selbst in Friedenszeiten sind wir Konflikten mit Organisationen,
Verbrechen und Gewalt immer wieder neu ausgesetzt.
Besonders schwerwiegend  ist es, wenn Kinder oder abhängige  Menschen Schaden durch Vertrauenspersonen erleiden mußten.
Oft ist die Familie kein geschützter Ort.
Dies ist seelisch schwer zu reparieren.
Es führt die Menschen, je nach ihrem Leidensprozess,
in eine Schutzpraxis der Psyche.
Psychologen sprechen von einer Traumatechnik der Seele.

Sind wir Menschen leidensfähig?
Oft  gewöhnen wir uns an schwierige Lebenssituationen und kommen aus diesen sehr schwer aus eigener Kraft heraus.

So gibt es im Leben immer wieder Täter und Opfer.
Wie viele Handlungen werden nie zur Rechenschaft gezogen,
selbst wenn es eine Strafe gibt.
Mindert dies überhaupt unseren Schmerz und unsere Verletzungen? Was kann ich als sogenanntes Opfer überhaupt tun??
Jeder Mensch trifft hierzu seine persönliche Entscheidung.
Eine Schuldfrage?

…….. Rache!

Vergebung………

sie ist das Elexier zur Heilung der Wunden.
Es ist der goldene Schlüssel.
Sie können ihn nehmen
oder auch nicht-

Wollen Sie Ihn?

Vergeben hat nichts mit dem Gutheißen von wirklichem Unrecht zu tun.
Was kann ich nun selbst dazu tun, um  das Wesen der Vergebung besser verstehen zu können?
Es gibt eine innere und eine äußere Vergebung. Die innere Vergebung
gilt für alle Menschen, die Äußere richtet sich nach der Schwere des Falles. Wenn ein Verbrechen schwerwiegend ist, muß der Täter zur Rechenschaft gezogen werden, sonst werden Gerechtigkeit und Ordnung außer Kraft gesetzt.
Bei der inneren Vergebung geht es um das Loslassen der energetischen Verbindung mit dem Täter denn wir sind durch Wut, Hass und  Zorn mit dem Täter verstrickt und energetisch an ihn gekettet. Um diese Verbindung zu lösen und um frei zu sein, müssen wir vergeben. Wer nicht vergiebt, kann auch nicht geheilt werden. Wenn wir vergeben, wird uns vergeben.

Wirkliches Vergeben kann alles verändern und die tiefgreifendsten Verwandlungen erzielen.
Probieren sie es doch selbst einmal aus und bitte vergessen Sie nicht sich selbst zu vergeben!
Wem haben Sie Verletzungen zugefügt oder waren Sie immer rein und fehlerfrei? Natürlich  macht es einen Unterschied, ob eine Absicht oder ein Vorsatz zugrunde liegt.

Das Vergeben bedeutet, ich überwinde den Schmerz und reiße die alten Wunden nicht immer erneut wieder auf.
Da er nur Groll, Hass und Angst hervorruft, unser Gleichgewicht stört und uns möglicherweise noch krank macht. So können wir nicht in Liebe, Harmonie und innerem Frieden leben.
Zunächst sollten wir aber bereit sein zu verzeihen.
Dann erst kann es sich auf unsere Psyche, unsere Seele, unser Gemüt und unser ganzes Leben heilend  auswirken und alte Anhaftungen von Schuld und eigenem Opferdasein können  transformiert werden.
Machen Sie sich eine kleine Liste und schauen sie sich ehrlich an, wen auch Sie um Vergebung bitten könnten und wem sie etwas zu vergeben haben.

Wie vergebe ich?

Haben Sie den Mut und viel Liebe zu sich selbst, einmal diese Bilanz zu ziehen, denn die Liebe und die Vergebung heilen alle (viele) Wunden. Damit es einfacher geht, versuchen Sie es doch einmal mit dem Vergebungsgebet. ©Annkatrin Brodersen

Vergebungsgebet

Ich….(Dein Name)…..aus dem tiefsten Grund meines Seins. Vergebe jetzt allen Wesen, die mir jemals Schmerz zugefügt haben, auf allen Ebenen, auf alle möglichen Arten und  Weisen (bewußt oder unbewußt) bis hin zum Anfang aller Zeiten. Ich vergebe Ihnen hier und jetzt!

Ich….(Dein Name)…..aus dem tiefsten Grund meines Seins. vergebe jetzt mir selbst, dass ich anderen Schmerz zugefügt habe, auf allen Ebenen, auf alle möglichen Arten und  Weisen (bewußt oder unbewußt) bis hin zum Anfang aller Zeiten. Ich vergebe mir hier und jetzt!

Ich….(Dein Name)…..aus dem tiefsten Grund meines Seins. Vergebe mir selbst, dass ich mir all die Schmerzen und das Leid  zugefügt habe, auf allen Ebenen, auf alle möglichen Arten und  Weisen (bewußt oder unbewußt) bis hin zum Anfang aller Zeiten. Ich vergebe mir hier und jetzt!

Ich….(Dein Name)….befreie mich jetzt selbst auf allen Ebenen und auf alle möglichen Arten und Weisen und erteile mir jetzt die absolute und uneingeschränkte Erlaubnis dem eigenen Pfad meiner Seele zu folgen.


     von Michael Bradford

 

 
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Samstag, 31. Oktober 2020